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Monti Sicani & Belice

Zwischen uralte Erinnerungen und steinernen Zeugen im Herzen Siziliens.

MONTI SICANI

Wo die Natur zur Kultur wird und der griechische Mythos von Ikarus und Daedalus sein Ende fand, flüstern die Sikaner Berge Geschichten aus alten Zeiten. Hier wo Siziliens Wasseradern entspringen, waren einst die ersten Bewohner der Insel ansässig…

Im Landesinnern Siziliens, zwischen Agrigento und Palermo gelegen, trifft man noch auf unberührte Natur und die malerischen Hügellandschaften der Sikaner Berge (Monti Sicani). In Höhen von 900 bis 1500 Metern, erinnern archäologische Stätten noch an die Zeit der Sikaner, der Urbevölkerung Siziliens, die als nomadische Viehzüchter und Bauern noch vor den Griechen auf der Insel lebten. Fernab vom Tourismus sind die Monti Sicani ein Kleinod, das noch immer nicht die Aufmerksamkeit erhält, die es verdienen würde. Dabei waren diese Berge in antiken Zeiten jener Ort an dem die Flucht des griechischen Baumeister Daidalos vor dem erzürnten König Minos von Kreta endete. Am Hofe des sikanischen Königs Kokalos fand das Genie Asyl und ließ einen Tempel errichten, in dem er seine berühmten Flügel dem Gott Apollon weihte. Minos der Daidalos mit seiner Flotte bis nach Sizilien verfolgte, ertrank letztlich im Fluss Sikanos. Heute sind die alten Mythen beinahe vergessen. Dafür sind Handwerkskunst und traditionelle Schäferkultur tief mit der Umgebung verwurzelt. Sizilianische Käsespezialitäten wie Ricotta und Tumazza werden hier noch nach traditionsreichen Rezepten hergestellt. Zu den Dörfern die Teil des Naturparks sind gehören insbesondere Santo Stefano di Quisquina, Bivona, Burgio, Cammarata, Castronovo di Sicilia, Chiusa Sclafani, Contessa Entellina, Giuliana, Palazzo Adriano, Prizzi, San Giovanni Gemini und Sambuca di Sicilia.

VALLE DEL BELICE

Entlang des Flusses Belice, zwischen Trapani und Agrigento, befindet sich eine der schönsten Gegenden des westlichen Siziliens – reich an Geschichte, Traditionen, Natur und gastronomischer Exzellenz. Für diejenigen, die das magische Hinterland Siziliens entdecken möchten und auf der Suche nach wilder Natur sind, ist das Naturschutzgebiet des Belice der beste Ort.  Die Farben, Atmosphäre und Licht rund um das Tal des Belice erinnern zuweilen an Afrika. Die Geschichte dieses Gebiets reicht mehr als 2500 Jahren zurück. Aber auch die jüngste Vergangenheit hat hier Spuren hinterlassen. Während eines der verheerenden Erdbebens Italiens am 14. und 15. Januar 1968 starben rund 400 Menschen, und 100.000 Menschen wurden obdachlos. Das Epizentrum des Bebens lag zwischen den vollständig zerstörten Städten Gibellina, Salaparuta und Poggioreale. Da in Sizilien die Afrikanischen und Eurasischen Erdplatte zusammentreffen, ist die Geschichte der Insel von großen zerstörerischen Naturphänomenen wie Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüchen geprägt.

SO KOMMT IHR HER…

  • Von Palermo und Trapani aus führen die zwei Bundesstraßen (SS121 und SS115) Richtung Sciacca und Agrigento zu den beiden Naturparks im Landesinnern
  • Mit dem Flugzeug erreichen Sie die Insel über einen der internationalen Flughäfen Palermo, Catania oder Trapani